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Geschichte: aus-Gerichtet

 

Eine entscheidende Frage bleibt:

Wie kann es sein, dass nach zwei deutschen Diktaturen und Millionen von Toten - Grundrechte am Amtsgericht Bonn eine scheinbar so untergeordnete, ja, fast beliebige Rolle spielen?

 

Wie kann es sein, dass völlige scheinbar Banalitäten Kindern, ElterN unverbrüchliche, im Wesensgehalt unantastbare Grundrechte einfach - in Luft auflösen!

 

So, wie das OLG Köln (4. Senat, Dr. Uwe Schmidt) beschloss: Der Vater wohne 19 Minuten weiter entfernt - also verliere das Kind seinen Vater.

 

So, wie das Amtsgericht Bonn (Abteilung 410, Jan Hendrik Büter) am 19.10.2015 und gleichlautend am 14./15.3.2017 beschloss:

Aufenthaltsbestimmungs-Recht des Kindes?: "Keine Eile".

 

Was ist die Ursache für orientierungslose Richter?

 

Genauer geht dieser Frage unsere Partnerseite

www.Buerokratischer-Kindes-Missbrauch.de

nach.

Lese dort das Kapitel

"Hannah, Hilberg und Hitler in Bonn: Bürokratische Verbrecher".

 

Das Kapitel dort nimmt insbesondere Bezug auf Hannah Arendt und ihre Forschungsergebnisse, dass es nicht Monster waren, die den Völkermord 1939 bis 1945 vorantrieben -

sondern einfache, gedankenlose Bürokraten (Eichmann-Prozess).

 

Wie konnte es also kommen, dass nach Auschwitz und nach 1945 wieder einfache, gedankenlose Bürokraten jedes Jahr zu Abertausenden Kindern und Eltern im Wesenskern unantastbare Grundrechte - aberkennen:

zum Beispiel, weil der Vater 19 Minuten weiter wohnt?

 

Antwort:

Bestimmte Richter haben nichts aus der Geschichte gelernt.

Bestimmte Richter haben keine Ahnung, welche grundlegende, verpflichtende Bedeutung Grundgesetz und Grundrechte haben.

Und: Beides hängt zusammen.

 

Nichts aus der Geschichte gelernt?

Das Amtsgericht Bonn beschreibt in einem Text, der sich mit der Zeit in Bonn 1933 bis 1945 beschäftigt, sein Geschichtsverständnis.

Und danach sieht es wirklich so aus, als habe man nichts aus der Geschichte gelernt.

 

Im Gegenteil:

Wer den Text des Amtsgerichts Bonn über seine Zeit und seine Richter 1933 bis 1945 liest, bekommt als erstes vermittelt:

Der Nationalsozialismus fiel über das Amtsgericht Bonn wie ein Unwetter her - und kam nicht aus dessen Inneren!

Braune Richter im Amtsgericht?

Weit schlimmer:

Gedankenlose Richter im Amtsgericht?

 

Und heute?

Wer in das Amtsgericht Bonn kommt, kommt an einer Gedenkstelle für 1939 bis 1945 gefallene Richter vorbei. Gut! Wichtig! Richtig!

Was bis heute fehlt, ist in erster Linie eine Gedenkstelle für ... Opfer nationalsozialistischer - oder gedankenloser - Richter!

Was fehlt ist eine explizite Erinnerung daran, dass Richter Täter waren!

Was fehlt, ist eine Erinnerung an jene Opfer, denen Richter aufgrund von Rasse, Religion oder politischer Anschauung Haus, Hof, Familie, Freiheit, Vermögen oder Leben nahmen.

 

Was fehlt ist eine Erinnerung daran, dass es kleine Richter waren, die das erste Glied der Vernichtungskette waren,

dass es als Erstes zum Genozid "nur" der Aberkennung bürgerlicher (Menschen-)Rechte bedurfte.

 

Warum also fehlt diese deutliche Opfer-Gedenkstätte - in Erinnerung an die Opfer gedankenloser Richter?

Warum fehlt eine klare Gedenkstätte "Richter als Täter"?

Warum fehlt eine Gedenkstätte "Grundrechte unverbrüchlich"?

 

Wer verstehen will, warum viele Richter heute nicht wissen und heute nicht wissen wollen, warum Grund(!)Rechte unantastbar sind,

lese auf der Partnerseite

www.Buerokratischer-Kindes-Missbrauch.de

im Kapitel:

"Hannah, Hilberg und Hitler in Bonn: Bürokratische Verbrecher".

das Unterkapitel

"Exkurs: Das Amtsgericht Bonn und seine aus-Gerichtete Geschichte".